Skiturnfahrt Mattjisch Horn

Zehne wären wir eigentlich gewesen, aber wegen Ausrüstungsproblemen reduzierte sich die Anzahl zuerst auf neun und dann acht. Doch, das sei hier schon verraten, all diese kamen am nächsten Tag wieder wohl behalten zurück.

Dazwischen genossen wir eine schöne Skitour. Sie führte uns von Langwies ins Fondei. Die Sonne wurde gerade angenehm von den Wolken zurückgehalten. Rechtzeitig zum Zvieri erreichten wir das Skihaus Casanna. Nach einer kleinen Erfrischung gab es die übliche LVS-Übung verbunden mit Tech-Talk über die verschiedenen Geräte und deren Entwicklung. Das mehrgängige Abendessen schmeckte vorzüglich und wer danach noch Hunger hatte, hatte was falsch gemacht. Im Anschluss hockten wir gemütlich beisammen, jassten und besprachen einiges.

Kurz vor sieben war Tagwache und die Aussicht aus dem Fenster versprach einen prächtigen Tag. Wie von unserem Tourenleiter Fredi Stocker vorgesehen, marschierten wir nach 8 Uhr los. Wie am Vortag fanden wir ein gutes Tempo, so dass wir praktisch alle zusammen 1 ¾ Stunden später den Gipfel des Mattjisch Horns erreichten. Die Aussicht war wie immer genial und die Zuordnung der Gipfel zu den Namen war nicht immer einstimmig. Schon bald ging es weiter runter in die Fideriser Heubergen – dies bei guten Abfahrtsverhältnissen. Auf der Sonnenterrasse genossen wir eine Erfrischung, den Zmittag hingegen nahmen wir neben der Bergstation des Hinteregg-Liftes ein. Im Gegensatz zur Tour vor sechs Jahren war es auf Grund der Lawinensituation nicht möglich über den Grat zum Glattwang zu gehen. Deshalb «umfuhren» wir ihn teils und ab dem Obersäss der Alp Nova begann wieder die Talabfahrt nach Jenaz. Zu unserem Erstaunen fanden wir super Pulververhältnisse vor und somit war es ein wahrer Genuss. Die letzten 200 Höhenmeter hatten es dann aber in sich. Nicht nur waren wir nicht die Ersten, welche hier durchfuhren, sondern die Sonnenwärme hatte dem Schnee zugesetzt, sprich er war nass und schwer. Aber auch das ging vorbei und just in time erreichten wir den Bahnhof Jenaz, wo wir den 14:51 Zug nach Malans bestiegen. Dort kamen wir dann endgültig im Frühling an.